WunderPFLEGE

15.08.2017

Die physikalische Kopfhautreinigung- das Bürsten

 

Nachts in der Ruhephase hat der Körper die größte Ausscheidungsphase. Über die Schweißdrüsen werden Mineralsalze und Stoffwechselendprodukte ausgeschieden, lagern sich auf der Kopfhaut ab und verstopfen mit dem Fett aus den Talgdrüsen die Hautporen. Die Mineralsalze binden die Feuchtigkeit an sich und verändern dadurch den natürlichen pH-Wert der Kopfhaut. Sie wird trocken, und oft reagieren die Talgdrüsen dann zum Ausgleich mit vermehrter Produktion. Je nach individueller Veranlagung kann die Kopfhaut außerdem spannen, jucken, es kann zu Schuppenbildung oder gar Haarausfall kommen. Vor allem, wenn auch noch zu häufiges Waschen und aggressive Produkte den Säureschutzmantel stören, hinzu kommen noch die Ablagerungen durch zusätzliche Finish-Produkte wie Haarspray, Festiger, Gel usw.

Auch die abgestorbenen, natürlichen Hornhautpartikel müssen herunter. Am restlichen Körper geschieht dies durch die Reibung der Kleidung oder beim Abfrottieren nach dem Waschen, auf der Kopfhaut bleibt alles liegen.

Für eine wirklich freie Kopfhaut, in welche Sauerstoff eindringen und Stoffwechselprodukte entweichen können, ist tägliches Bürsten deshalb unbedingt erforderlich. (Bei Locken-Träger/innen, intensives Bürsten vor der Haarwäsche). Alle Ablagerungen werden dadurch abtransportiert. Gleichzeitig wird die Durchblutung der Kopfhaut durch die Massagewirkung angeregt. Je besser die Kopfhaut durchblutet ist, desto besser ist  die Versorgung der Haare, die ausschließlich über die Blutgefäße ernährt werden.

 

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Die richtige Bürste

Sie sollte in ihrer Form an die Konturen der Kopfhaut angepasst sein, also gerundet – wie eine Hand, mit der man über den Kopf streichen will. So liegt die Bürste flächig auf, und der Druck verteilt sich gleichmäßig und schonend. Der Bürstenkörper muss gut in der Hand liegen, damit man beim Bürsten genug Druck ausüben kann – für die Massagewirkung.

Um nun einen guten Abtransport der Ablagerungen zu gewährleisten, müssen die Borsten sehr aufnahmefähig sein und fest genug, um durch die Haare bis auf die Kopfhaut zu kommen. Dazu eignen sich am besten die Nackenhaare der Wildschweine. Sie sind am äußeren Ende fest genug und aufnahmefähig nach innen.

Diese Borstenqualität erkennt man leicht an ihren hellen Spitzen, wie Punkte, und an der Unregelmäßigkeit der Bürstenoberfläche. Außerdem solle der Bürstenkörper nicht aus Tropenholz und chemisch behandelt sein und keine eingearbeiteten Kunststoffborsten haben. So eine zweckmäßige Bürste liegt zwar höher im Preis, aber sie ist dann auch ein Stück für viele Jahre.

Außerdem spart man jede Menge Shampoo, da man bei täglichem Bürste das Haarewaschen reduzieren kann, denn der Schmutz und das Fett werden abgebürstet – die Haare sind wieder frisch und sauber, ähnlich wie die raue Zunge der Katze das Fell stetes sauber, geruchfrei und glänzend hält – ganz ohne Wäsche!

Richtiges Bürsten bietet dem Haar und der Kopfhaut auf natürlichste Weise optimale Pflege und Schutz! Die Haarstruktur wird  geglättet, und die vom häufigen Waschen ausgelaugten Spitzen nehmen den aufgenommen Talg aus der Bürste wieder auf und erhalten so wieder Substanz und Glanz. Vor allem unmittelbar vor dem Haarwaschen sollte diese Eigenschaft genutzt werden, denn zu diesem Zeitpunkt ist das meiste Fett vorhanden, um die Haare zu pflegen.

In der Anfangsphase des systematischen Bürstens reagieren die Talgdrüsen durch diese ungewohnte Stimulierung manchmal mit verstärkter Produktion, das reguliert sich nach kurzer Zeit wieder von selbst.

Die Haare und die Kopfhaut verändern sich in kürzester Zeit: Trockenes Haar wird geschmeidig, feines Haar bekommt deutlich sichtbar mehr Volumen, fettiges Haar wird reguliert, Kopfhautschuppen verschwinden – vorausgesetzt, die übrige Haarpflege stimmt.

 

Wann sollte gebürstet werden?

Das Nachts die größte Ausscheidungsphase ist, sollte die Kopfhaut morgens gebürstet werden, mit nach vorn gebeugtem Kopf und wohltuendem Druck. Mit einer gut durchbluteten Kopfhaut fängt der Tag gleich besser an. Aber auch Nachts hat das Bürsten eine besondere Qualität: zur Entspannung, um den Tag weg und den Kopf frei zu bürsten.

 

…uns ist es ein persönliches Anliegen den Menschen wieder zu einer gesünderen Kopfhaut zu verhelfen den auch hier bedeutet: "Ist die Kopfhaut nicht gesund, können es die Haare auch nicht sein". Denn eine gesunde Kopfhaut ist für die Haare das, was die Blumenerde für die Blume ist.

Darum sollte die Kopfhaut zu bürsten wie früher wieder eine normale Sache werden. Denn Sissi und auch die Männer, (wie es in jedem alten Film zu sehen ist) haben die Vorteile des täglichen bürsten genutzt. Und vergesst nicht darauf bei den Kindern das tägliche Bürsten in  die normale Körperpflege aufzunehmen.

 

Monika und Elisabeth

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