Vitamin D - Aufnahme über Haut und Haar

23.01.2017

Vitamin D kann in der Haut mit Hilfe des Sonnenlichts (UVB-Strahlung ermöglicht die Vitamin-D-Bildung) vom Körper selbst hergestellt werden. Daher ist es enorm wichtig, sich bei jedem Wetter so oft wie möglich unter freiem Himmel aufzuhalten. Die Stärke der natürlichen UV-Strahlung auf der Erdoberfläche hängt unter anderem vom Breitengrad und dem Sonnenstand ab. Je näher man dem Äquator ist, desto stärker die Strahlung. Im Sommer ist sie stärker als im Winter. Mit zunehmender Höhe, zum Beispiel in den Bergen, nimmt die Strahlung ebenfalls zu. Bei kräftiger Bewölkung ist die UV-Strahlung sehr viel schwächer als bei klarem Himmel. Der Einsatz von Sonnenschutzcremes, deren Aufgabe die Abwehr der UV-Strahlung ist, sollte sehr gezielt erfolgen. Eventuell könnte der seit Jahren propagierte Sonnenschutzcremeeinsatz mit eine Ursache für den weit verbreiteten chronischen Vitamin-D-Mangel und dessen Folgen sein. Selbstverständlich ist Sonnenschutz bei hoher UV-Belastung wichtig, doch sollte auch darauf geachtet werden, dass die Haut  zeitweise ohne Sonnenschutz Sonnenlicht aufnehmen kann. Ein Sonnenbrand ist in jedem Fall zu vermeiden. 

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  • Neben Sonnenlicht (UV-Strahlung) wird außerdem noch Cholesterin als Rohstoff für die Vitamin-D-Bildung benötigt.
     

  • Vitamin D ist gemeinsam mit ausreichend Calcium und Phosphathaushalt. Das bedeutet, es sorgt für die CalciumAufnahme aus dem Darm, in passenden Dosen für den Calcium Einbau in die Knochen und für die Resorption von Calcium aus dem Harn.
     

  • Vitamin D wird Säuglingen heute routinemäßig verabreicht, da man andernfalls eine Rachitis befürchtet. Bei einer Rachitis führt ein Vitamin-D-Mangel dazu, dass zu wenig Calcium aus dem Darm aufgenommen und folglich auch zu wenig Calcium in die Knochen eingebaut wird. Die Knochen werden dadurch immer weicher und verformen sich. Früher erhielten die Kinder zur Rachitis Prophylaxe Lebertran, heute sind es Vitamin-D-Tabletten oder ölige Vitamin-D-Tropfen. Da die geläufigen Tabletten außer Vitamin D u.a. auch Saccharose, Manitol (ein Zuckeraustauschstoff, der zu Blähungen und Bauchweh führen kann) und teilgehärtetes Sojaöl enthalten, sind die Tropfen als deutlich empfehlenswerter und verträglicher zu beurteilen.
     

  • Soll auf Vitamin-D-Präparate verzichtet werden, dann ist darauf zu achten, dass das Baby täglich mindestens zwei Stunden mit unbedecktem Köpfchen unter freiem Himmel Tageslicht tanken kann. Im Sommer ist natürlich eine direkte Sonneneinstrahlung in den Mittagsstunden zu vermeiden. Beim Erwachsenen können ebenfalls Rachitis-Symptome auftreten. Doch nennt man sie hier nicht Rachitis, sondern Osteomalazie (Knochenerweichung). 
     

  • Vitamin D ist ferner am Immunsystem beteiligt. So fand man heraus, dass Abwehrzellen (T-Zellen) sich erst dann auf die Suche machen nach Eindringlingen begeben, wenn sie zuvor von Vitamin D aktiviert wurden.
     

  • Vitamin D ist bei Übergewicht meist mangelhaft vorhanden. Füllt man die Vitamin-D-Speicher wieder auf, hilft dies bei der Reduktion von Körperfett, während ein Vitamin-D-Mangel zu einer Körperfetteinlagerung führen kann.
     

  • Ist ausreichend Vitamin D im Organismus vorhanden, kann weniger Blei eingelagert werden, so dass das Vitamin D vor diesem Umweltgift schützen kann.
     

  • Vitamin D ist in Freiland-Eiern, Fisch und Pilzen enthalten. Die Aufnahme aus der Nahrung ist jedoch sehr gering, sodass die Hauptversorgung tatsächlich über das Sonnenlicht erfolgt. Dabei genügt meist - abhängig von der Hautfarbe (je heller, umso kürzer dürfen die Sonnenbäder sein), oft schon eine halbe Stunde täglich. Bleibt man länger in der Sonne, erhöht dies die Vitamin D Produktion in der Haut nicht mehr merklich.

 

  • Wir können Sonnenlicht nur über gesundes Haar aufnehmen. Ein Haar das mit Fremdstoffen belastet ist, kann dies nicht mehr vollständig.

 

  • Auch das Johanniskraut wirkt sehr positiv auf unseren Körper und unser Gemüt bei einem Vitamin D Mangel. Die homöopathische Heilpflanze besitzt einen stärkenden Einfluss auf unsere körpereigenen Abwehrstoffe und steigert bedeutend unser Wohlbefinden. Somit bietet sich das Johanniskraut sehr gut an, den Organismus von einem dauerhaften Vitamin D Mangel zu schützen und das Immunsystem ist nicht mehr so anfällig für jegliche Krankheiten. Es beruhigt auch unser Nervensystem und sorgt gleichzeitig dafür, dass der Körper Glückshormone ausschüttet.

 

 

Johanniskraut-Öl selber ansetzen:

Am besten das Kraut an Sonnentagen zu den Mittagsstunden pflücken, am intensivsten sind die Knospen des Krautes. Knospen und Blüten leicht anquetschen, mit so viel naturbelassenem kaltgepressten Oliven- oder Sonnenblumenöl übergießen, bis die Blüten und Knospen bedeckt sind.

6-8 Wochen zugedeckt an der Sonne stehen lassen, täglich umrühren, wenn sich das Öl schön rot gefärbt hat abseihen, idealerweise in kleine dunkle Flaschen abfüllen, dunkel und bei gleich bleibender Temperatur lagern.

 

Zu beachten: Johanniskraut-Öl ist photosensibilisierend, das heißt die Lichtempfindlichkeit der Haut wir erhöht. Deshalb nach der Anwendung des Öls nicht an die Sonne gehen!

 

 

 

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